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Bloß
weg! Ihr zweites Standbein im Ausland
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Inhaltsverzeichnis
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Probekapitel
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Rezensionen /
Lesermeinungen
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Bestellen
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ISBN 3-9808522-2-9 Paperback;
160 Seiten 3. Auflage 2007 15,90 Euro Preis
incl. MwSt, Innerhalb
Deutschlands erfolgt der Versand an Endverbraucher ohne
Versandkosten. Bei Zahlung auf Rechnung ins EU-Ausland wird
pauschal 2,50 Euro Versandkosten berechnet.)
Die
Rettung vor der Krise!
Das neue Buch von Günter Hannich bietet eine Alternative
zu Frust bei der Arbeit, steigenden Steuern, und die Bedrohung
durch Krisen. Der Autor erwartet, daß sich die Situation in
den nächsten Jahren noch weiter verschärfen wird: Die
Einkommen werden sinken, Krisen, wie auch die Bedrohung durch
Kriege und Terror zunehmen. Durch ein zweites Standbein im Ausland
gewinnen Sie demgegenüber Freiheit und Unabhängigkeit.
Um dieses Projekt zu verwirklichen ist es notwendig, sich sowohl
mit den Vor- und Nachteilen als auch den Anforderungen an ein
Auslandsdomizil zu beschäftigen. Checklisten und ausführliche
Informationen in diesem Buch erleichtern den Schritt zum neuen
Domizil. Dabei geht es dem Autor nicht darum "auszusteigen",
sondern eine sichere Alternative aufzubauen. Den wenigsten ist
dabei bekannt, daß ein sicherer Platz im Ausland keineswegs
teuer sein muß und im Prinzip jedem offensteht.
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Zehn gute
Gründe für ein zweites Standbein im Ausland 1.
Die Arbeit als Zwang 2. Explodierende Steuern/überhöhtes
Preisniveau 3. Verlust der Freiheit 4.
Gesundheitsgefahren/Umweltzerstörung 5. Anfälligkeit
gegen Versorgungskrisen 6. Hohe
Bevölkerungsdichte/Überfremdung 7. Gefahr einer
schweren Wirtschaftskrise 8. Der Überwachungsstaat 9.
Kriegsgefahren/Terror Mit einem Atomkrieg ist noch nicht alles
zuende 10. Die Suche nach dem persönlichen Glück
Zusammenfassung: Ein zweites Standbein im Ausland heißt
Gewinn von Freiheit und Sicherheit
Sieben
Gründe gegen das zweite Standbein im Ausland 1. Verlust
der gewohnten Umgebung 2. Andere Kultur/Sprache 3. Verlust
des Freundeskreises 4. Einsamkeit 5. Finanzknappheit 6.
Engagement in Deutschland 7. Aufwand Zusammenfassung -
Gründe gegen das Auswandern
Voraussetzungen
Die finanziellen Möglichkeiten Der Job in Deutschland
Finanzierung durch günstigere Lebensführung
Persönliche Voraussetzungen Zusammenfassung
Sechzehn
Grundanforderungen an ein Zielland 1. Möglichkeit zum
Einwandern 2. Rechtssicherheit und Schutz des Eigentums 3.
Politische und wirtschaftliche Stabilität 4.
Deutschfreundliche Gesinnung/Deutsche im Land 5. Möglichkeit
des Geldverdienens/niedrige Steuern und Abgaben 6. Günstige
Grundstücks-/Immobilienpreise und Lebenshaltung 7.
Niedrige Betrugs-/Kriminalitätsrate 8. Klima 9.
Infrastruktur 10. keine Überwachungsinfrastruktur 11.
Bevölkerungsdichte 12. ohne militärische Bedeutung
und bedeutenden Rohstoffvorkommen 13. Sicherheit vor
Naturkatastrophen 14. keine Gefahr durch Atomkraftwerke und
Industrieanlagen 15. Möglichkeiten der Selbstversorgung
16. Persönliche Anforderungen Zusammenfassung
Checkliste
zur Bewertung einzelner Länder
Beurteilungsschema
Vorgangsweise für das Bewertungsschema Zusammenfassung
Das
zweite Standbein im Ausland - Vorgehensweise zu bedenken:
Das Gemeinschaftsprojekt Ganz entscheidend: Die Zeit für
den Aufbau
Länderbeispiele
Paraguay - Traumland oder Alptraum? Vorteile:
Nachteile Unangenehmes für den Einwanderer Welche
Region ist interessant? Teneriffa Portugal Deutschland
Zusammenfassung
Ländervergleich
nach dem Bewertungsschema
Praktische
Beispiele und Tips Das autarke Haus Einfaches Aussteigen
Technisiertes "Aussteigen" Kombinationsmodelle
Tips und Hinweise Krankenversicherung
im Ausland Erbrecht/Eherecht im Ausland Objektüberwachung
bei Abwesenheit Objektüberwachung in Europa
Aufenthaltsgenehmigung und Verkehrsverbindungen
Zusammenfassung
Zusammenfassung
und Schlußfolgerungen
Anhang:
A)Leitfaden zur Vermögenssicherung B) Wichtige
Internetadressen und Anschriften C) Länder mit
Doppelbesteuerungsabkommen zu Deutschland D) Schemata für
verschiedene Szenarien
Probekapitel:
Vorwort
Die
Entscheidung zum Auswandern ist immer eine sehr individuelle. Den
einen locken bessere Klimabedingungen in einem fernen Land, der
andere will nur vor den Unterhaltsforderungen seiner geschiedenen
Ehefrau Reißaus nehmen. Dazu kommen jedoch auch eine Reihe
von "objektiven" Gründen, die ein zweites Standbein
im Ausland nahelegen. Sich verschlechternde Lebensbedingungen
und Entwicklungsmöglichkeiten sind dabei die Hauptargumente.
Dahinter verbergen sich für viele schlechtere
Arbeitsmarktchancen in Mitteleuropa, bei einer gleichzeitig
steigenden Erwerbslosenzahl, sowie immer noch zunehmende Steuer-
und Abgabenbelastungen. Der Druck am Arbeitsplatz ist dabei
immer deutlicher als "Peitsche" zu spüren ist. Dazu
kommt außerdem ein wachsender Frust über die oftmals
sinnlose Tätigkeit, zu der man gezwungen wird. Unter diesen
Gesichtspunkten verliert Deutschland ständig an
Lebensqualität. So ergab eine Untersuchung der UNO, daß
Deutschland nur noch an 17. Stelle bei den Lebensbedingungen
weltweit steht. Hinzu verstärkt sich in neuer Zeit auch
die Gefahr, daß die uns in der Vergangenheit vorgegaukelte
"Sicherheit" sich schnell in ihr Gegenteil verwandeln
könnte, nämlich in Unfreiheit und Abhängigkeit.
Dies wird umso wahrscheinlicher, als vor allem die
Industriestaaten zunehmend in Terroranschläge und Kriege
verwickelt werden. Schein-Sicherheit bedeutet darüberhinaus
meist auch einen Verlust der persönlichen Freiheit. Seitdem
durch den Terroranschlag von New York am 11. September 2001
deutlich wurde, daß unsere Zivilisationswelt auf einem doch
recht brüchigen Fundament ruht, ist die Frage nach einem
sicheren Platz auf der Welt dringender denn je. Nahezu alle
Reichen und Superreichen der Welt haben inzwischen, unbemerkt von
der Öffentlichkeit, schon ein zweites Standbein in scheinbar
und tatsächlich sicheren Staaten aufgebaut. In diesen Kreisen
glauben viele schon lange nicht mehr an eine Aufwärtsentwicklung
in Mitteleuropa, geschweige denn an so etwas wie Stabilität
und Sicherheit. Es scheint beinahe so, als ob man die Bevölkerung
absichtlich in trügerischer Sicherheit wiegen möchte -
vielleicht, um sein sicheres Plätzchen für sich allein
haben zu können. Wer die Geschichte studiert, kommt fast
unweigerlich zu dem Schluß, daß die vielen
Ungleichgewichte weltweit beinahe zwangsläufig im
Zusammenbruch enden müssen. Dann werden die "reichen"
Staaten mit ihrer hohen Bevölkerungsdichte und ihrer
Abhängigkeit vom Ausland ungleich schwerer zu leiden haben
als dünnbesiedelte, heute "arme" Nationen mit
weitgehender Selbständigkeit. Das Ziel vieler Auswanderer
ist es dabei, einmal diesen Gefahren aus dem Weg zu gehen und zum
zweiten einen Ort zu finden, an dem langfristig bessere Lebens-
und Überlebenschancen gegeben sind als in Mitteleuropa. Dabei
geht es oft gar nicht um das wirkliche "Auswandern",
sondern darum, sich ein sinnvolles zweites Standbein im Ausland
aufzubauen - für alle Fälle. Wer jedoch bessere
Bedingungen finden möchte, der muß aufpassen, daß
er sprichwörtlich nicht vom "Regen in die Traufe"
kommt. Um das zu vermeiden, sollten Sie sich darüber klar
sein, welche Probleme Ihnen im Nacken sitzen, woher diese kommen,
welche Ursachen und Entwicklungen sie haben. Erst dann können
Sie daran gehen, einen Ort auf der Welt zu suchen, der von diesen
Problemen weitgehend verschont sein könnte.
1.
Die Arbeit als Zwang
Wie
Umfragen zeigen, ist heute nur noch eine Minderheit mit ihrer
Arbeit wirklich zufrieden. Ein Indiz dafür sind die
steigenden Reisen der Deutschen, um wenigstens im Urlaub noch für
kurze Zeit aus dem Berufstrott rauszukommen. Allein von 1985 bis
1995 haben sich die Reisen zu Fernzielen außerhalb Europas
nahezu verdoppelt. Während 1993 noch 46 Prozent das Argument
"raus aus dem Alltag" dafür nannten, waren es drei
Jahre später schon 59 Prozent der Befragten. Deutlich wird
dabei eine steigende Unzufriedenheit mit den Gegebenheiten, vor
allem am Arbeitsplatz. Sinnlos empfundene Tätigkeiten lassen
oft beim besten Willen keine Erfolgserlebnisse beim Arbeitnehmer
mehr aufkommen. Welchen Sinn soll denn auch beispielsweise ein
Arbeiter am Fließband empfinden, der tagein, tagaus damit
beschäftigt ist Schrauben anzudrehen - wie in dem berühmten
Film von Charlie Chaplin "Moderne Zeiten"? Doch auch bei
höherqualifizierten Beschäftigungen nimmt der Frust
nicht etwa ab, sondern eher noch zu. Zwar steigt hier die
Bezahlung zu, doch tröstet das oftmals nur wenig über
die als Sinnlosigkeit empfundene Tätigkeit hinweg. Welchen
Sinn soll etwa ein Wissenschaftler in einem Forschungsinstitut
darin sehen, "Projekte", ähnlich dem
Fließbandarbeiter, zu bearbeiten, deren Unsinnigkeit schon
jedem Schüler einsichtig sind? Inzwischen ist die Arbeit zu
einer reinen Spezialisierung verkommen, bei der jeder von immer
weniger immer mehr weiß und am Ende niemand mehr einen
Überblick über das Ganze hat. Wer heute allerdings
Karriere machen will, von dem wird erwartet, daß er nicht
nach links und nicht nach rechts schaut, sondern den von anderen
vorgegebenen Weg schnurstracks nach oben geht. Wer die
Schmalspurbahn verläßt ist heute schnell uninteressant.
Ähnlich erging es dem Autor, als er sich nach neunmonatiger
selbständiger Tätigkeit wieder bei einem großen
Konzern bewarb und ihm gesagt wurde, daß wer mehr als einige
wenige Monate aus seiner bisherigen Tätigkeit draußen
wäre, für den Arbeitsmarkt "abgeschrieben"
sei. Da interessierte dann weder ein sehr guter Diplom-Abschluß
mit Auszeichnungen, noch die zehnjährige Berufserfahrung. Dem
Autor konnte es darüberhinaus nie einleuchten, warum andere
über einen erheblichen Teil seiner Lebenszeit beliebig
verfügen können, welche damit sogar zur Handelsware
wurde. Viele trösten sich heute damit, daß es "schon
immer so gewesen sei" und "man eh nichts machen könne"
- schließlich brauche man ja das Geld, um sich im teuren
Deutschland den Mindest-Lebensstandard aus eigenem Haus (samt
hohem Schuldenberg), großem Auto (verbunden mit hohen
Kosten) und zwei Exklusiv-Urlauben (wieder mit Streß und
Kosten) leisten zu können. Dazu kommen dann vielleicht noch
obligatorische Skiwochenenden und Fitnesscenter-Aufenthalte, die
mit der dazugehörigen ständig wechselnden Modetrends
noch mehr Geld verschlingen. Die Werbung tut auch noch ihr
übriges, um den Wunsch nach Freiheit auszuschlachten und zum
Schein zu befriedigen. Langfristig jedoch können auch diese
Luxusbefriedigungen meist nicht über die Sinnlosigkeit am
Arbeitsplatz - der man einen Großteil seiner Lebenszeit
opfert, hinwegtrösten. Im Gegenteil: Wie bei einer Droge
werden immer mehr Ersatzbefriedigungen nötig, die wiederum
immer mehr Geld verschlingen, was die Abhängigkeit vom
unbeliebten "Job" noch mehr verstärkt. Ähnlich
verhält es sich bei denen, die ihr eigentliches Leben auf
"später", auf das Rentenalter, verschieben. Meist
ist dann im Alter der Großteil der Lebenskraft verbraucht
und man ist oft nicht mehr imstande, noch etwas Sinnvolles fertig
zu bringen. Was immer wieder vergessen wird, ist die Tatsache, daß
am Ende des Lebens niemand etwas wird mitnehmen können, und
daran ändert auch ein sehr hohes Einkommen nichts daran. Für
ein zufriedenes Leben zählt letztlich auch nicht, wieviele
Autos welcher Preisklasse man gehabt hat, sondern mehr, welche
Erfahrungen Sie selbst gemacht haben. Ganz schlimm sieht es
durch die heutige Arbeitsform in den Familien aus: Wie eine
LBS-Studie im Jahr 2002 ergab, versucht ein Großteil der
Familienväter nach der Geburt des ersten Kindes, seine
Arbeitsleistung zu steigern. Im Schnitt werde dann zehn Stunden
mehr gearbeitet, bei Führungskräften noch wesentlich
mehr. Die Väter wollten auf keinen Fall ihren Job verlieren
und möglichst die Karriereleiter hinaufklettern, deshalb
geraten sie unter einen enormen Druck. Bei den meisten scheitere
dann die Beziehung. So gaben 90 Prozent der Befragten an, nicht
mehr genügend Zeit füreinander zu haben, die Hälfte
berichtete von Verstimmungen und Spannungen, Depressivitätswerte
wie Unwohlsein und Niedergeschlagenheit erreichten bedenkliche
Höhen. Auch diejenigen, welchen die Arbeit heute noch Spaß
macht und die noch nicht unter dem Arbeitsdruck leiden, müssen
sich fragen, wie es in Zukunft mit dem Erwerbsleben weitergehen
wird. Wird es so bleiben wie heute, wird es besser oder
schlechter?
Die
Unternehmen unter Druck
Die Bedingungen bei der Arbeit
hängen mittelbar oder unmittelbar mit der Entwicklung der
Gesamtwirtschaft, bzw. der Unternehmen zusammen. Geht es den
Betrieben gut, entwickeln sich Umsätze und Gewinne positiv,
so wird dies auch automatisch zu einem besseren Arbeitsklima
führen. Umgekehrt, wenn es den Firmen zunehmend schlechter
geht, wenn der Wettbewerb schärfer wird, dann wird sich
dieser Druck auch auf die Arbeitnehmer auswirken. Um also zu
klären, wie sich die Arbeitsbedingungen in Zukunft entwickeln
werden, ist es ratsam, sich zunächst die Entwicklung im
Durchschnitts-Unternehmenssektor anzusehen. Ein guter Indikator
dafür, wie es um die Firmen bestellt ist, zeigt sich in einer
Zunahme der Insolvenzen: Gingen noch im Jahr 1991 hierzulande nur
8.800 Unternehmen bankrott, waren es im Jahr 2000 schon über
28.000. Für das Jahr 2001 wurde laut dem Creditreform-Verband
schon eine weitere Zunahme auf nahezu 40.000 Pleiten erwartet. Als
häufigster Grund für Unternehmensbankrotte werden
unbezahlbare Schulden, also ein hoher Fremdkapitalanteil genannt.
Die Zahlen hier lassen wenig Gutes erwarten: In der
mittelständischen Industrie, welche den Großteil der
Arbeitsplätze stellt, beträgt die Fremdkapitalquote im
Schnitt schon 93 Prozent - bei Kleinunternehmen sogar 97 bis 99
Prozent. Das bedeutet, daß die Betriebe zum Großteil
nur durch Schulden finanziert sind und unter hohen Kapitalkosten
zu leiden haben. Die Unternehmen kommen damit schon bei kleinen
Umsatzrückgängen unter Druck und können ihre
Schulden nicht mehr bedienen. Der Bund der Selbständigen
(BdS) gab darüberhinaus bekannt, daß nur noch die
Hälfte der Firmen überhaupt schwarze Zahlen schreibe.
Nicht einmal jeder zweite Betrieb kann überhaupt noch
langfristige Pläne entwerfen und 50 Prozent der Unternehmen
fühlen sich durch Freihandel und schärferen Wettbewerb
unter Druck gesetzt. Dieser Druck wird sich selbstverständlich
wieder auf das Betriebsklima und die Arbeitsbedingungen der
Angestellten negativ auswirken. Nicht viel besser sieht es bei den
Großkonzernen aus: Allein in den ersten neuen Monaten des
Jahres 2001 blieben den größten Unternehmen gerade 2,6
Prozent des Umsatzes als Nettogewinn übrig, während es
im Vorjahreszeitraum noch 4,6 Prozent gewesen waren. Diese
Zahlen sollen erst einmal genügen. Deutlich wird daran die
Dramatik und Tendenz in der Wirtschaft deutlich. Damit
einhergehend wird sich auch das Arbeitsklima für die
Angestellten in Zukunft verschlechtern. Die Schuld trifft hier
auch nicht den Unternehmer, sondern das Gesamtsystem, welches zu
diesen Zuständen zwingt. Weil der Druck auf die Betriebe
immer stärker wird, sind diese dazu gezwungen zu
"rationalisieren". Das bedeutet, daß Arbeitskräfte
"freigesetzt" und die noch vorhandenen einem zunehmendem
Konkurrenzdruck ausgesetzt werden. Mit der damit einhergehenden
steigenden Arbeitslosigkeit nimmt die Angst im Betrieb zu, bald
ebenfalls zu den Erwerbslosen zu gehören. Da dies der
einzelne gerne vermeiden möchte, versucht er oft seine
Kollegen auf die Entlassungsliste zu befördern und sie
"anzuschwärzen". Das schnell zunehmende Mobbing
in den Betrieben ist darauf zurückzuführen und wird mit
dem immer gnadenloseren Wettbewerb, dem die Unternehmen ausgesetzt
sind, parallel dazu weiter in "Mode" kommen. Es läßt
sich also festhalten, daß in Zukunft die Freude an der
Arbeit durch Konkurrenzdruck, Firmenpleiten und Mobbing im Betrieb
drastisch nachlassen wird. Wer jetzt schon unter der Arbeit
leidet, wird diese in Zukunft möglicherweise unerträglich
finden. Sie tun also gut daran, sich nicht zu sehr vom "Job"
abhängig zu machen und beizeiten eine Alternative aufzubauen.
Wie wir später noch sehen werden, heißt die Alternative
nicht den "Job hinschmeißen" (was jedoch auch
denkbar wäre, wenn bereits genügend Finanzmittel
vorhanden sind), sondern ein sinnvoller Parallellauf von Job und
zweitem Standbein. Die Lage wird noch weiter durch den Staat
verschärft. Ein wichtiger Punkt sind hier die explodierenden
Steuern und Abgaben, welche trotz höherem Arbeitsdruck real
immer weniger Verdienst den Menschen übriglassen.
...
Sechzehn
Grundanforderungen an ein Zielland
Um das
ideale Auswanderungsland zu finden, ist es notwendig, sich über
die Anforderungen an dieses klar zu werden. Anderenfalls laufen
Sie Gefahr, vom "Regen in die Traufe" zu kommen, also
eine Bedrohung gegen eine andere einzutauschen. Die Anforderungen
hängen natürlich davon ab, aus welchen Gründen Sie
ein zweites Standbein im Ausland aufbauen wollen. Möchten Sie
dadurch Steuern sparen, mehr Geld verdienen oder für eine
Krise vorsorgen? Ratsam ist es jedoch, alle diese Aspekte von
vornherein zu berücksichtigen. Welche Voraussetzungen
sollte ein potentielles Auswanderungsland idealerweise erfüllen?
1) leichte
Möglichkeit der Einwanderung 2) Rechtssicherheit des
Eigentums 3) politische und wirtschaftliche Stabilität 4)
deutschfreundliche Bevölkerung/Deutsche im Land 5)
Möglichkeit des Geldverdienens/niedrige Steuern und
Abgaben 6) niedrige Grundstückspreise und
Lebenshaltungskosten 7) niedrige Betrugsrate/Kriminalität 8)
individuell als angenehm empfundenes Klima 9) gute
Infrastruktur (Straßen, Strom-/Wasserversorgung, Telefon,
Internet...) 10) geringe Überwachungsinfrastruktur 11)
kleine Bevölkerungsdichte 12) militärische
Unbedeutsamkeit/keine ergiebigen Rohstoffvorkommen 13)
Sicherheit vor Naturkatastrophen 14) keine Gefahr durch
Atomkraftwerke und Industrieanlagen 15) Möglichkeit der
Selbstversorgung 16) persönliche Anforderungen
...
Das
zweite Standbein im Ausland - Vorgehensweise
Wie
bisher deutlich wurde, gibt es gute Gründe, um sich nach
einer Alternative zur alten Heimat umzusehen. Dabei sind auch die
Voraussetzungen, besonders finanzieller Art, nicht zu
vernachlässigen. In jedem Fall ist in der Aufbauphase mit
Schwierigkeiten zu rechnen. Hier ist dann Ihr Durchhaltevermögen
gefragt. Wenn jedoch das Projekt von Anfang an gut durchdacht
wird, reduziert sich das Risiko, daß etwas Schwerwiegendes
schiefläuft, beträchtlich. Sind Sie sich darüber
im klaren, wo ihr Traumland liegt und in welcher Region Sie in
diesem Land leben möchten, stellt sich die Frage, ob Sie das
Projekt alleine oder innerhalb einer Gruppe von Freunden und
Gleichgesinnten starten möchten. Eine Projektgruppe hat
vor und Nachteile:
zu
bedenken: Das Gemeinschaftsprojekt
Vor allem
lassen sich Kosten einsparen, wenn das Auslandsdomizil als
"Gemeinschaftsprojekt" begonnen wird. Grundstücke
und allgemeine Kosten werden für den einzelnen erheblich
leichter tragbar, wenn mehrere Personen ein Objekt zusammen
erwerben. Auch läßt sich dann leichter bei der
Aufbauarbeit aushelfen und es können Preisnachlässe bei
Bauunternehmen oder Zulieferern genutzt werden. Zudem wird eine
Gruppe in der Regel vor Ort ernster genommen als eine
Einzelperson. Auch die Frage, wie das Objekt überwacht wird,
wenn eine Person nicht anwesend ist, läßt sich in der
Gemeinschaft wesentlich besser organisieren als alleine. Das
Objekt ist dann im Idealfall das ganze Jahr über bewohnt.
Allerdings muß dann klar geregelt werden, wer zu welcher
Zeit im Ausland verweilt und welche Arbeiten zu verrichten sind.
Angenehmes und Lästiges muß fair aufgeteilt werden. Es
darf nicht sein, daß eine Person immer nur in der
unangenehmen Jahreszeit, bspw. zur Regenzeit, am Zielort ist, die
anderen immer in der angenehmen Zeit - es muß gerecht
abgewechselt werden. Dazu kommt, daß es kaum Probleme mit
Einsamkeit etc. geben wird, wenn mehrere Gleichgesinnte das
Projekt starten. Weiterhin können sich die Beteiligten
gegenseitig psychisch stützen. Wenn ein Beteiligter am Sinn
des Projektes zweifelt, können ihn die anderen wieder
aufbauen. Ebenso lassen sich schwierige Phasen in der Gruppe nach
dem Motto: "Geteiltes Leid ist halbes Leid" besser
überstehen. Was jedoch nicht unterschätzt werden
sollte, ist der Umstand, daß sich Leute, welche sich im
anonymen Deutschland gut verstanden, im Ausland plötzlich "in
die Haare kriegen". Dies liegt oft daran, daß alle
Beteiligten durch die Umstellung auf die neue Kultur, das Klima,
die Umgebung usw. unter einem psychischen Streß stehen, der
sich dann in Konflikten untereinander entlädt. Umso wichtiger
ist es deshalb, daß sich jeder einzelne Beteiligte der
Gruppe mit dem Projekt identifizieren kann. Macht jemand nur
deshalb mit, weil er "überredet" wurde, so wird er
früher oder später, wenn Schwierigkeiten auftauchen,
resignieren. Auch sollte jeder Beteiligte das Land und die
interessante Region mindestens einmal selbst in Augenschein
genommen haben, um für sich selbst herauszufinden, ob ihm die
Gegend liegt oder nicht. Ebenfalls kann es bei einem
Gemeinschaftsprojekt schnell zu Uneinigkeiten beim Besitzrecht
kommen. Um solche Probleme auszuschalten, ist es nötig,
daß sich im Vorfeld schon die Beteiligten nicht nur gut,
sondern sehr gut kennen. Im Idealfall sollte die Gruppe als Ganzes
bereits miteinander längere Auslandserfahrung, möglichst
unter Streßbedingungen, gemacht haben. Die gegenseitigen
Ziele und Interessen sollten nicht zu weit voneinander entfernt
liegen und eine Gruppe sollte auch keinesfalls zu groß sein.
Wie gruppendynamische Untersuchungen zeigten, liegt das Maximum
bei 20 Personen - oberhalb tendiert die Gruppe dazu, bei
Streßbelastung sich in mehrere kleine Gruppierungen
aufzuspalten, welche miteinander konkurrieren. Wichtig ist
auch, daß jeder eine eigene Privatsphäre hat. Der
Idealfall wäre ein großes Grundstück, auf dem
jeder sein individuell eingerichtetes und von den anderen
getrenntes Haus besitzt. Weniger ideal ist es, wenn eine größere
Gruppe ein einzelnes Haus erwirbt und sich die Zimmer darin
aufteilt. Nicht zu vergessen ist eine saubere, von allen
freiwillig unterschriebene Regelung. Mit ihr sollte genau
definiert werden, wem was gehört und wer für welche
Aufgaben zuständig ist. Es muß ebenfalls klar geregelt
sein, was passiert, wenn jemand stirbt (Erbschaft) oder wenn ein
Beteiligter seinen Anteil verkaufen möchte. Das Beste ist
sicherlich, wenn zwar ein gemeinsames Grundstück erworben
wird, dieses jedoch hinterher beim Grundbuchamt in einzelne, an
jeden Beteiligten überschriebene Parzellen aufgeteilt wird,
damit die Besitzansprüche klar definiert sind. Eine andere
Möglichkeit wäre, wenn die Gruppe das Objekt als
Gesellschaft erwirbt, in der dann das Grundstück gemeinsames
Eigentum dieser Organisation ist und nur die Häuser darauf in
privatem Besitz sind und demnach auch vererbt werden
können. Folgende Punkte sollten Sie beachten, wenn Sie ein
Gemeinschaftsprojekt starten möchten:
? Homogene
Gruppe mit gleichen Zielen und Vorstellungen ? Maximal 20
Personen ? Eigene, klar definierte Privatsphäre für
jeden Beteiligten ? Klare Besitzregelung
Ist die
Frage, ob Gruppen- oder Einzelprojekt geklärt, dann kommt die
nächste Frage: Wie wird der Aufbau organisiert?
Länderbeispiele
Welche
Länder für Sie persönlich von Interesse sind, hängt
davon ab, aus welchem Grund Sie ein fremdes Land suchen. Wollen
Sie mehr Geld verdienen, kommen völlig andere Länder in
Betracht, als wenn Sie ein Auslandsdomizil zur Flucht vor Krisen
bevorzugen. Folgend soll einmal als Beispiel das Land Paraguay
unter dem Gesichtspunkt "Krise" untersucht werden. Wer
die Weltkarte betrachtet, wird finden, daß es nur wenige
Regionen gibt, die den meisten oben genannten Anforderungen voll
entsprechen können. Ganz Mitteleuropa scheidet hier aus,
da die Bevölkerungsdichte extrem hoch ist, die
Lebenshaltungskosten überteuert und insgesamt die
Abhängigkeit von der Infrastruktur sowie den Transporten zu
hoch ist. Solche Länder werden im Krisenfall unter massiven
Schwierigkeiten bis hin zum Bürgerkrieg zu leiden
haben. Kanada, wie auch Nordeuropa ist klimatisch gesehen nicht
so günstig, da es im Winter für viele zu kalt ist. Der
gesamte Ostblock ist durch wirtschaftliche Schwierigkeiten so
instabil, daß sich diese in naher Zukunft in einem neuen
Krieg entladen könnten. Nordamerika scheidet allein
deshalb aus, weil sich die USA als "Weltpolizist" und
durch weitreichende Militäraktionen bei vielen Völkern
unbeliebt gemacht haben. Entsprechende Racheaktionen sind daher
nur eine Frage der Zeit. Asien ist im allgemeinen ebenfalls
dicht bevölkert und Afrika aufgrund von Rassenproblemen
instabil. Besonders Ostafrika steht permanent am Rande eines
Bürgerkrieges. Australien und Neuseeland sind
grundsätzlich interessant. Leider ist die Einwanderung dort
sehr schwierig und an Bedingungen gebunden, so daß diese
Länder für die meisten Menschen kaum in Frage
kommen. Als Beispiel für eine Region, welche interessant
ist, kann man Südamerika, speziell Paraguay, nennen.
Selbstverständlich kommen auch noch andere Staaten in Frage.
Um jedoch grundsätzlich die Herangehensweise an ein
potentielles Auswanderungslandes zu zeigen, ist Paraguay ein gutes
Beispiel.
Tips
und Hinweise
Krankenversicherung
im Ausland
Wer einige
Zeit im Ausland verbringt, der versichert sich am besten bei einer
privaten Auslandskrankenversicherung, die bis zu acht
zusammenhängende Wochen für nur ca. 8 Euro bei
einjähriger Gültigkeit zu bekommen ist. Wenn der
Aufenthalt beim zweiten Wohnsitz länger sein soll, kann man
sich täglich versichern, was immer noch viel billiger kommt,
als die überteuerte deutsche Krankenversicherung. Wer privat
versichert ist, setzt für den Aufenthalt im Ausland seine
Beiträge durch Aufnahme einer "kleinen Anwartschaft"
aus. So spart er die teuren deutschen Beiträge während
des Auslandsaufenthaltes und kommt nach der Rückkehr wieder
problemlos in die Krankenversicherung zurück. Wer ganz zu
seinem zweiten Standbein wechselt, nutzt am besten anfangs solange
wie möglich (meist ein Jahr, bei manchen Anbietern auch mehr)
eine Auslandskrankenversicherung in Deutschland, danach eine
Krankenversicherung im Auswanderungsland. Am günstigsten ist
es für den, der zwischen Deutschland und dem Auslandswohnsitz
hin und her wechselt, da dann immer (während des
Auslandsaufenthaltes) die billige Auslandskrankenversicherung
gilt.
Zusammenfassung
und Schlußfolgerungen
Die Gründe
für das Auswandern aus Mitteleuropa sind heute vielfältig
und reichen vom besseren Gelderwerb über das Sparen von
Steuern bis zum zweiten Standbein im Ausland als Schutz vor einer
Krisensituation. Tatsächlich drängt die Entwicklung in
den Industriestaaten beinahe dazu so zu reagieren: Einmal wächst
die Unzufriedenheit, weil die Bedingungen am Arbeitsplatz
zunehmend schwieriger werden. Während der Druck dort zunimmt,
sinken die Löhne und gleichzeitig die Chancen wieder einen
entsprechenden Arbeitsplatz zu bekommen, sollte man die jetzige
Stelle verlieren. Zusätzlich explodiert förmlich die
Steuer- und Abgabenlast, was den Verdienst noch mehr
zusammenschmelzen läßt. Die Entwicklung wird sich in
den nächsten Jahren noch weiter verschärfen und sogar
beschleunigen. Zusätzlich verschlimmert der Staat die
Situation weiter, indem durch immer neue Gesetze und Auflagen die
Eigeninitiative erstickt wird. Die Freiheit geht dabei verloren,
und das Leben wird immer weniger lebenswert. Weiter sinkt auch die
allgemeine Lebensqualität, allein schon dadurch, weil die
Gesundheit zunehmend durch schlechte Nahrungsmittel und
Elektrosmog beeinträchtigt wird. Eine hohe Bevölkerungsdichte
in Mitteleuropa durch unkontrollierten Zustrom von Menschen aus
dem Ausland führt zu einer regelrechten Überfremdung.
Das Gesamtsystem wird durch diese Faktoren schon erheblich
destabilisiert. Die Abhängigkeiten von Technik und
Transporten sind in den Industrieländern inzwischen schon so
groß, daß bereits eine kleine Krise beispielsweise die
Versorgung mit Nahrungsmitteln unterbrechen könnte. Noch
schlimmer würde es kommen, wenn die für die Zukunft
erwarteten Terroranschläge überhand nehmen. Terroristen
könnten mit relativ kleinen Mitteln, etwa durch gezielte
Computerangriffe, das Leben in ganzen Kontinenten stillegen. Mit
dem Terroranschlag in New York im Jahr 2001 ist die Welt in ein
neues Kriegszeitalter eingetreten. Der "Kampf gegen den
Terror" wird zwangsläufig zu entsprechenden
Gegenreaktionen führen. Die Sicherheit in den beteiligten
Staaten muß darunter leiden. Im gleichen Atemzug versuchen
heute die Verantwortlichen einen Überwachungsstaat zu
etablieren, in dem die Freiheiten immer mehr eingeschränkt
werden. Meist übersehen wird auch die Labilität des
vorherrschenden Finanzsystems, in welchem die Schulden viel
schneller steigen als die zugrundeliegende reale Wertschöpfung.
Ein Totalbankrott in einem Crash muß dabei die logische
Folge sein. Solch eine Wirtschaftskrise würde heute zu
katastrophalen Bedingungen in Mitteleuropa führen. Es
gibt also eine ganze Reihe von Gründen, welche eine
Auswanderung bzw. den Aufbau eines zweiten Wohnsitzes im Ausland
nahelegen. Was für viele dagegen spricht, ist häufig die
fremde Umgebung, die neue Sprache, das ungewohnte Klima, fehlende
Finanzen, oder das eigene starke Engagement in Mitteleuropa. Die
Probleme lassen sich jedoch deutlich mildern, wenn nicht gänzlich
ausgewandert wird, sondern das Ausland nur als zweites Standbein
gilt, das nur zeitweise benutzt wird. Besonders die
Finanzierung ist von großer Bedeutung. Deshalb muß die
jetzige Lebensführung bereits auf solch ein Ziel hin angelegt
sein. Schulden verbieten sich genauso wie ein verschwenderischer
Lebensstil mit unnötigem Luxus. Grundsätzlich erfolgt
die Finanzierung in erster Linie über Einkommen aus der alten
Heimat, Ersparnisse durch günstige Lebensführung im
Zielland, Steuerersparnisse und erst an letzter Stelle durch
Einkommen im neuen Land. An ein Domizil im Ausland sind eine
Reihe von Anforderungen zu stellen, welche in ihren Prioritäten
davon abhängen, was der einzelne in erster Linie erreichen
möchte. Will er mehr Geld verdienen, dann gelten andere
Anforderungen, als wenn er Sicherheit sucht. Der einzelne muß
sich über die Rangfolge der einzelnen Punkte klar werden und
kann dann in einem Bewertungsschema verschiedene Länder nach
seinen Anforderungen vergleichen. Ein Vergleich kann zunächst
theoretisch erfolgen und wird, wenn das Ergebnis zufriedenstellend
ist, durch einen Urlaubsbesuch praktisch angestellt. Das
Beispiel Paraguay zeigt, wie es in einem Auswanderungsland
aussehen kann. Dabei muß ein Domizil im Ausland gar nicht
teuer sein. Alles hängt davon ab, wie hoch die Ansprüche
sind. Sind diese klein, so läßt sich schon mit relativ
wenig Geld viel erreichen. Sind diese hoch, so muß teure
Technik beschafft werden.
Wer heute
etwas hinter die Kulissen schaut, wird feststellen, daß dort
kaum noch einer unserer Entscheidungsträger an einen
wirklichen Aufschwung in den Industriestaaten glaubt. Vielmehr
sind die reichen Familien schon seit einiger Zeit alle in
Auswanderungsländern anzutreffen und haben ihr zweites
Standbein für den Krisenfall bereits aufgebaut. Alles in
allem kann jedem nur empfohlen werden, sich mit einem
Auslandsdomizil zu beschäftigen. Viele, vor allem
qualifizierte, intelligente Leute unternehmen jedes Jahr diesen
Schritt. Kaum einer von denen bereut die Entscheidung. Die meisten
sagen im Gegenteil, daß sie erst im Ausland wieder erfahren
haben, was eigentlich "Freiheit" bedeutet. Nicht zuletzt
die Tatsache, daß sich Mitteleuropa eindeutig auf einem
immer steileren Abwärtstrend befindet, legt solche Gedanken
nahe. Wie heißt es im Sprichwort? "Den letzten beißen
die Hunde!"
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