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ISBN
3-9808522-3-7; 160 Seiten, 6. Auflage 2009, zahlr. Abb.,
Karikaturen; 15,90 Euro Preis
incl. MwSt, Innerhalb
Deutschlands erfolgt der Versand an Endverbraucher ohne
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pauschal 2,50 Euro Versandkosten berechnet.)
Zum
Buch:
Die
nächsten Jahre entscheiden über Ihr Geld. Konzerne und
Superreiche bereiten sich seit langem auf eine Deflation vor, weil
sie wissen: Große Vermögen werden in Krisenzeiten
gemacht. Dies bedeutet für Sie ein radikales Umdenken bei
Ihrer Zukunftsplanung. Wer heute klug handelt, hat die
Möglichkeit, das Schlimmste für sich verhindern. Aber
nicht nur das. Er kann auch statt Krisenopfer ein Krisengewinner
werden. Krise heißt immer auch Chance. Und solche Chancen
wie heute und in näherer Zukunft bieten sich in der Regel nur
einmal pro Jahrhundert. Dieses Buch versorgt Sie
leichtverständlich mit dem notwendigen Wissen. Nicht umsonst
heißt es: Wissen ist Macht.
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Die
verborgene Gefahr Was ist eine Deflation? Deflation -
Paradies oder Hölle? Inflation - die überschätzte
Bedrohung Warum Deflation schlimmer als
Inflation ist Warum eine Deflation droht Ursachen
einer Deflation Crash bedeutet immer Deflation Zwangsläufige
Entwicklung zur Deflation Warum der Staat sich nie entschulden
kann Sparen führt zu Deflation Der
Teufelskreislauf aus Aufbau, Deflation und Krise Die
Liquiditätsfalle Die Kreditklemme Zusammenfassung
Indizien
für die Deflation Die Preissenkungspolitik Der Weg in
die Betrugsgesellschaft Deflation - die Umverteilungsmaschine
Preiserhöhungen in der Deflation? Deflation
als Korrekturfaktor? Fatale Fehleinschätzungen der
Experten Staat und Notenbank in der Klemme Der Bluff mit
der Notenpresse Warum eine Edelmetallwährung immer
Deflation bedeutet Deflationsgefahr durch den Euro Krieg -
die Ausgeburt der Deflation Wenn Sicherheit und Freiheit
verspielt sind Zusammenfassung
Auswirkungen
für den Unwissenden Wenn Arbeit nichts mehr wert ist
Keine Hilfe mehr - der Staat am Ende Unerträgliche
Steuerlast Der Crash oder Wo ist Ihr Geld geblieben? Wenn
Wertpapiere nichts mehr wert sind Zusammenfassung
Aus der
Vergangenheit nichts gelernt - die Weltwirtschaftskrise
Auswirkungen der Deflation in Kanada Japan in der
Deflation Parallelen Japan/USA - die Immobilienblase
Zusammenfassung
Veränderung
einer Gesellschaft in der Krise Der ehemalige Ostblock - Krise
ohne Ende? Unterschiede ehemaliger Ostblock - Mitteleuropa
Veränderungen bei uns Zusammenfassung
Strategien
in einer Deflation Schulden - die Todesfalle Spare in
der Zeit, so hast du in der Not Unauffällig leben
zahlt sich aus Vom Hoch- zum Tiefstapler Neu- oder
Gebrauchtwagen? Treibstoff - Versorgungsschwierigkeiten in der
Krise Eigenheimbesitzer oder Mieter? Zusammenfassung
Ihre
Chance in der Deflation Große Vermögen werden
in der Deflation gemacht
Investitionen
vor der Deflation Weg mit den Schulden! Bargeld lacht
Geldanlage vor und in der Krise Praktische Schritte
Vorsicht, Kaoitallebensversicherung! Gold oder: Es gibt
keine absoluten Werte Das zweite Standbein im Ausland
Unternehmerstrategie Arbeitnehmerstrategie
Rentnerstrategie
Investitionen
in der Deflation Ihr Traumhaus - fast geschenkt
Vorbereitungen auf die Nachkrisenzeit Kennzeichen für
das Ende Der Währungsschnitt Zusammenfassung: Wie
gehen Sie vor?
Ein
Wort zum Schluss
Probekapitel:
Vorwort
Als ich
1999 das Buch Geldcrash - So retten Sie Ihr Vermögen
schrieb, da konnte sich niemand vorstellen, dass die Aktienmärkte
einmal bis zu 90 Prozent der Höchststände einbüßen
würden. Alle Welt war an steigende Kurse gewöhnt, und
man wurde geradezu als dumm betrachtet, wenn man nicht auf den
immer schneller werdenden Zug aufsprang. Damals warnte ich als
einer der Wenigen vor den Ereignissen und gab Hinweise, wie sich
der Einzelne vor Schäden bewahren konnte. Dasselbe
wiederholte sich beim Euro, als ich vor den Gefahren der
Einheitswährung warnte. Heute ist die Situation wieder
ähnlich, wenn nicht sogar erheblich gefährlicher. Denn
diesmal geht es um unser Finanz- und Wirtschaftssystem als Ganzes.
Damit steht und fällt dann auch der persönliche
Wohlstand jedes Einzelnen. Gemeint ist die sich anbahnende
Deflation. Unter diesem Begriff können sich die wenigsten
Bürger überhaupt etwas vorstellen. Selbst Experten sind
so an Inflation und immer steigende Preise gewöhnt, dass kaum
jemand sich zu diesem noch neuen Thema ausführlich äußern
möchte. Doch das Totschweigen, ewige Dementieren oder unter
den Teppich kehren des Problems führt nur dazu, dass die
Situation immer weiter aus dem Ruder läuft. Da die
Bevölkerung die heraufziehende Gefahr kaum erkennen kann,
wird sie auch die Verantwortlichen nicht bewegen können, das
Richtige zu tun. Sehr wohl jedoch können Einzelne, die
bereits sind, einige wirtschaftliche Zusammenhänge und
Hintergründe zu erforschen, richtig auf die Geschehnisse
reagieren. Das lohnt sich, denn jede Bedrohung bietet gleichzeitig
auch Chancen für den Informierten. Es ist bezeichnend, dass
gerade die großen Vermögen meist in Krisenzeiten, vor
allem während Deflationen, gemacht worden sind. Wer also
heute klug handelt, hat die Möglichkeit, das Schlimmste für
sich verhindern. Aber nicht nur das. Er kann auch statt
Krisenopfer ein Krisengewinner werden. Krise heißt immer
auch Chance. Und solche Chancen wie heute und in näherer
Zukunft bieten sich in der Regel nur einmal pro Jahrhundert.
Dieses Buch versorgt Sie leichtverständlich mit dem
notwendigen Wissen. Nicht umsonst heißt es: Wissen ist
Macht. ...
Warum
Deflation schlimmer als Inflation ist
Ganz
anders sieht es in der Deflation aus: Da die Preise sinken, lohnen
sich Investitionen immer weniger. Welcher Kaufmann kauft Waren,
wenn er sie nur noch zu einem reduzierten Preis verkaufen kann?
Wer investiert in ein Unternehmen, das immer weniger Waren
absetzen kann? Weil die Preise permanent fallen, warten die Leute,
bis es noch billiger wird. Das Motto lautet: Lieber morgen
kaufen, denn da ist alles noch billiger. Alle Käufe,
welche nicht unmittelbar getätigt sein müssen, werden
dann verschoben. Daraus entsteht ein Teufelskreislauf, eine
deflationäre Abwärtsspirale. Hierin liegt ein
grundsätzlicher Unterschied zur Inflation: Während diese
sich normalerweise durch das in die Wirtschaft strömende Geld
gewissermaßen selbst mäßigt, wohnt der Deflation
der entgegengesetzte Effekt inne, eine Selbstverstärkung.
Weil alle nur noch auf billigere Preise warten, sinken die Umsätze
bei den Unternehmen. Dadurch kommen diese unter Druck und müssen
entweder Bankrott anmelden, weil sie die Kredite nicht mehr
bedienen können, oder die Produktionsleistung drosseln. In
beiden Fällen kommt es zu immer mehr Arbeitslosen. Wegen der
explodierenden Erwerbslosigkeit sinkt die Kaufkraft der Leute -
ein Arbeitsloser muss zwangsläufig sparen. Damit sinken die
Umsätze der Betriebe weiter, und sie müssen noch mehr
Personal abbauen usw. Zusätzlich reduzieren die Arbeitgeber
die Löhne immer schneller, was durch das anschwellende Heer
der Erwerbslosen sehr einfach wird. Dazu kommt, dass aufgrund der
Firmenpleiten und privaten Insolvenzen auch immer mehr Kredite bei
den Banken nicht mehr zurückgezahlt werden. Banken gehen
bankrott und die Sparguthaben werden gesperrt.
Damit
sinkt die Kaufkraft der Bevölkerung zusätzlich. Die
Deflation unterscheidet sich auch noch in einem anderen wichtigen
Punkt von der Inflation: In einer Inflation haben Sie eine
wesentlich bessere Planungsmöglichkeit. Sie wissen, dass die
Preise immer weiter steigen und können dies bei Ihren
Entscheidungen einbeziehen. In einer Deflation können Sie
zwar von fallenden Preisen ausgehen, darüber hinaus jedoch
ist alles ungewiss. Niemand weiß, was in naher Zukunft
weiter geschehen wird. Dazu kommt, dass sich eine Inflationsrate
viel besser bestimmen lässt als ein fallendes Preisniveau.
Steigende Preise kann man anhand von veröffentlichten
Listenpreisen bei den Unternehmen nachvollziehen, ein fallendes
Preisniveau jedoch ist längst nicht so offensichtlich. Es
verbirgt sich hinter Rabatten, Sonderpreisen usw., die statistisch
schwer zu fassen sind. Das ist auch der Grund, warum dann niemand
Investitionen richtig einschätzen kann. Während eine
Inflation also die Wirtschaft anheizt, wird diese in der Deflation
erdrosselt. In einer Inflation können Sie noch einigermaßen
normal leben - in einer Deflation verhungern Sie im schlimmsten
Fall. Nun stellt sich die Frage, warum Sie gerade eine Deflation
für die mittelfristige Zukunft einplanen sollten. ...
Deflation
als Korrekturfaktor?
Diese
Experten sehen eine Deflation lediglich als
Korrektur an, die eine vorhergehende Inflation oder
einen Boom wieder korrigieren würde. Was hier übersehen
wird, ist der Umstand, dass eine Deflation, einmal in Gang
gekommen, sich nur schwer wieder aufhalten lässt. Dabei ist
es völlig gleichgültig, von welchem Niveau aus die
Abwärtsspirale startet. Es spielt keine Rolle, ob die Preise
vorher stark anzogen oder nicht. Sobald Preise auf breiter Front
sinken, stellt sich der Markt sofort darauf ein. Jeder wartet dann
ab, bis es noch billiger wird. Die vorhergehende Preiserhöhung
wird dabei gar nicht mehr betrachtet. Korrigiert wird durch eine
Deflation gar nichts. Sie ist vielmehr das regelrechte Verbluten
einer Volkswirtschaft. Ist eine deflationäre Spirale erst
einmal in Gang gekommen, dann verstärkt sie sich von selbst
und würgt die Wirtschaft weitgehend ab. Eine richtige
Korrektur würde demgegenüber bedeuten, dass der Preis
nachgibt und dann bei einem gesunden Niveau stehen bleibt. Hier
zeigt sich deutlich auch die Fehleinschätzung der meisten
Experten, welche die Gefahr einer Deflation noch gar nicht erfasst
haben oder nicht wahrhaben wollen.
...
Ihre
Chance in der Deflation
So schlimm
sich eine Deflation auch auswirkt, sie bietet auch für Sie
Möglichkeiten, Ihr Leben zu verbessern. Dabei hilft es
allerdings nichts, sich Illusionen zu machen und in verkrusteten
Denkmustern zu verharren.
Große
Vermögen werden in der Deflation gemacht
Die erste
Erkenntnis lautet: Große Vermögen werden nicht in einer
Boomphase, sondern gerade in einer Deflation und Depression
gemacht. Die Ursache liegt darin, dass im Aufschwung die Werte
nach und nach geschaffen werden und damit für den Einzelnen
im Schnitt nur langsam Vermögen hinzukommt. Der Vorteil ist,
dass hier die meisten Menschen davon profitieren. In einer
Deflation jedoch wird Vermögen innerhalb kurzer Zeit
umverteilt. Es wird nichts Neues geschaffen, sondern das
Vorhandene umverteilt. Hier profitiert nur eine Minderheit von der
Entwicklung, während die Mehrheit verliert. Dafür geht
alles viel, viel schneller als in normalen Wirtschaftsperioden.
Sie können sehr schnell verarmen und auch sehr schnell reich
werden. Beispiele für große Vermögensanhäufungen
in der Deflation gibt es genug. So hat beispielsweise der Vater
des ermordeten Präsidenten John F. Kennedy, Joseph P.
Kennedy, das Vermögen des Kennedy-Clans gerade in der
Weltwirtschaftskrise erworben. Nach einer Deflation, die meist mit
einem Krieg einhergeht, wie wir gesehen haben, sind die Chancen
noch größer, weil Sie mit Kapital gleich die
Hochkonjunktur der Aufbauzeit nutzen können. Ein guter Teil
der heutigen großen Firmenvermögen wurde bei uns nach
dem Krieg aufgebaut. Nur der Blick auf die Realität und das
strikte Einhalten von bestimmten Regeln eröffnet eine Chance
auf Erfolg. So eine Möglichkeit gibt es im Schnitt nur alle
zwei Generationen. Wenn Sie von einer Deflation profitieren
wollen, sind strategische Überlegungen nötig. Einmal
müssen Sie sich darüber klar werden, dass es keine
absolut sichere Geldanlage gibt. Alles hat weiter
einen bestimmten Preis zu einer bestimmten Zeit. Wenn Sie also
meinen, dass Sie heute eine Anlage machen oder beispielsweise in
Gold investieren und dann automatisch in der nächsten Krise
zu den Gewinnern zählen, liegen Sie möglicherweise
völlig falsch. Nötig ist eine flexible Strategie. In der
Deflation müssen Sie anders investieren als in der
wahrscheinlich folgenden Inflation oder sogar im
Währungsschnitt. Da eine Deflation vor einer Inflation
kommt, müssen Sie sich heute auf eine Deflation einstellen
und dann erst mitten in der Abschwungphase auf Inflation setzen.
In der Deflation zählt allerdings in erster Linie frei
verfügbares Bargeld. Schulden sind demgegenüber
besonders schlecht. ...
Ein
Wort zum Schluss
Je weniger
heute eine Deflation für möglich gehalten wird, umso
härter trifft sie diejenigen, welche sich nicht darauf
eingestellt haben. Umgekehrt können Sie auch aus einer Krise
als Gewinner hervorgehen. Dazu ist es jedoch notwendig, sich keine
Illusionen zu machen. Krisen und Crashs sind in der Regel immer
Deflationen. Das kommt daher, weil sich bei Unsicherheiten das
Kapital zurückzieht, in der Wirtschaft umlaufendes Geld fehlt
und die Preise fallen. Dazu kommt, dass unser Finanzsystem
automatisch zu einer immer schnelleren Explosion der Schulden
führt. Die Kapitalkosten würgen dabei jede
wirtschaftliche Entwicklung ab. Deflation ist die logische
Folge. Doch sind die Möglichkeiten der Notenbank oder des
Staates, einer Deflation entgegenzuwirken, sehr begrenzt. Im
geschichtlichen Verlauf gab es im Schnitt alle zwei Generationen
eine schwere Wirtschaftskrise und Deflation. Sie endete für
die Masse der Leute im Elend, während nur eine Minderheit
profitieren konnte. Die Deflation mit ihren fallenden Preisen
würgt jede Wirtschaft regelrecht ab. Am schlimmsten trifft es
Goldwährungen, weil hier die Notenbank keinerlei
Möglichkeiten hat, einzugreifen. Weiter birgt Gold die
Gefahr, wegen der Beschränktheit der Menge bei wachsender
Wirtschaft zur Deflation zu führen. Die Folge einer
solchen Krise ist oft Krieg. Denn nur durch massive
Sachkapitalvernichtung mit florierender Wirtschaft durch
Rüstungsindustrie und Wiederaufbau lässt sich die
Wirtschaft wieder in Gang bringen. Der Krieg wird mit Inflation
finanziert, danach folgt der Währungsschnitt. Gewinnen
kann man in einer Deflation nur mit einer flexiblen Strategie.
Eine absolut sichere Geldanlage gibt es ebenso wenig
wie absolute Werte. Je nach Phase einer
Wirtschaftsentwicklung gewinnen entweder Geldwerte oder Sachwerte.
Nur wenn Sie klug Ihre Investitionen planen, können Sie
Schaden vermeiden und zu den Gewinnern zählen. Die Folgen
einer deflationären Wirtschaftskrise lassen sich anhand der
Weltwirtschaftskrise oder heute im ehemaligen Ostblock beobachten.
Die Gesellschaft wird dabei völlig umgekrempelt. Im Vergleich
zum ehemaligen Ostblock ist die westliche Gesellschaft jedoch
wesentlich weniger auf eine Krise vorbereitet. Wer nicht zu den
Verlierern gehören will, tut deshalb gut daran, sich schon
heute entsprechen darauf einzurichten. Dazu gehört eine
generell sparsame und auch unauffällige Lebensweise. Leute,
die auf großem Fuß leben, gehören in Krisenzeiten
im Allgemeinen zu den Verlierern. Demgegenüber sind
Tiefstapler viel besser abgesichert. Schulden sind
auf jeden Fall in einer Deflation zu vermeiden.
Lebensversicherungen, Fonds, Anleihen und Aktien sind kaum
geeignet, Vermögen über eine Deflation zu retten.
Immobilien kauft der kluge Investor in der Deflation zum
Schnäppchenpreis statt vor der Krise zum überspekulierten
Höchstpreis. In der Deflation muss sogar auf Sachkapital
umgestiegen werden, da ein späterer Währungsschnitt
droht. Klug ist es, den üblichen historischen Verlauf und
auch einen Krieg einzubeziehen und entsprechend zu investieren.
Wer wohlüberlegt vorsorgt, hat nach einem Konflikt in der
Aufbauphase wieder beste Möglichkeiten, zu großem
Wohlstand zu kommen.
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