ISBN
3-930219-37-9;
180 S.; Dazu bitte email an info@geldcrash.de mit Anschrift Die fatalen Folgen des Euro-Abenteuers! Viele meinen heute, daß der Euro bereits ein abgeschlossenes Kapitel sei. Kaum bekannt ist, daß die ungeliebte Einheitswährung keineswegs schon etabliert ist, sondern die kritische n Folgen erst noch vor uns stehen. Sowohl die politische, als auch die ökonomische Gestaltung des Euros muß zum Scheitern des Projektes führen. In diesem brisanten Buch erfahren Sie die Hintergründe der Euro-Währung, zu welchen Katastrophen sie führen kann und was das für Ihr Vermögen bedeutet. Mit Ratgeber zur Euro-Währung. Inhaltsverzeichnis: Vorwort
Die eigenartige Entwicklung zum Euro Die Einführung des Euros wurde mit großem Medieneinsatz forciert. Dabei begannen die Kampagnen für die europäische Einheit schon in den fünfziger Jahren, als beispielsweise eine französische Wochenschau die angeblich vorbildliche Entwicklung der Sowjetunion als Beispiel dafür anführte, daß Europa auch einen großen Wirtschaftsraum brauche. Dadurch würden Angebot und Nachfrage steigen und sowohl die Betriebe, als auch die Landwirtschaft davon profitieren. Nach dem Scheitern der EU in der Landwirtschaftspolitik und dem Zerfall der Sowjetunion lassen sich heute solche Argumente kaum noch anführen, weshalb die Propaganda zum Euro diesmal in anderer Richtung und massiver geführt wurde. Schon dieser Umstand zeigt, daß das Großkapital an der Einheitswährung starkes Interesse haben muß und diese deshalb gegen alle Widerstände durchgesetzt werden soll. Wenn sich die Politiker ansonsten in fast allen Fragen uneinig sind, so waren sie bei der Aufgabe der Währungssouveränität doch eigenartigerweise gleicher Meinung. Die Einführung der Einheitswährung wurde mit weit über 90% im Bundestag abgesegnet, obwohl der Großteil der Bevölkerung gegen das Projekt war. Eigentlich sollte das Parlament die Wünsche des Volkes wiederspiegeln und repräsentieren, doch war davon wenig zu bemerken. Umfragen ergaben später, daß die Politiker weder über die Zusammenhänge Bescheid wußten, noch grundsätzliche Daten, wie beispielsweise die Stabilitätskriterien auch nur annähernd kannten. Ganz im Gegensatz dazu, waren im Herbst 2000 ganze 63 Prozent der Deutschen, im Osten sogar 77 Prozent, gegen die Abschaffung der D-Mark. Schon an der Hartnäckigkeit, mit der die unbeliebte Maßnahme gegen das eigenen Volk durchgepeitscht wurde, kann vermutet werden, daß die Entscheidungsträger möglicherweise unter enormem Druck gestanden haben. Daß auch später nie daran gedacht war irgendwie die Bevölkerung an der Entscheidungsfindung zu beteiligen, zeigte die Reaktion der Presse, als EU-Kommissar Verheugen richtigerweise dazu aufforderte, die deutsche Bevölkerung über die EU-Osterweiterung abstimmen zu lassen. Es wurde erklärt, daß die Äußerungen Verheugens unverantwortlich seien, da das Grundgesetz keine Volksentscheide auf Bundesebene vorsehe. Auch sei der Vorschlag unverständlich, da er als Erweiterungskommissar für das guten Gelingen der Beitritte zu sorgen und mit seinem Vorschlag den Eindruck erweckt habe, daß er selbst gegen die Erweiterung sei. Allerdings war nirgendwo in der Presse die Rede davon, daß es verfassungsrechtlich mehr als fraglich ist, wenn eine kleine Minderheit von Politikern die ganze Währungssouveränität des Landes entgegen der Volksmeinung aufgegeben hat, daß also nicht nur über die Osterweiterung, sondern über das ganze Euro-Projekt abgestimmt werden müßte. Es stellt
sich die Frage: Wenn Deutschland finanziell und ökonomisch
gar keine Interessen an einer Einheitswährung haben kann -
warum traten dann gerade deutsche Politiker so vehement für
das unbeliebte Einheitsprojekt ein? Wie wir
später noch sehen werden, wird diese Annahme auch von einer
Reihe von Professoren geteilt, welche gegen den Euro vor dem
Bundesverfassungsgericht klagten. Beschlossen wurde die Einführung des Euros endgültig 1992 in einem Vertrag, welcher in Maastricht geschlossen wurde. Den Weg zum Euro dachten sich dabei die Verantwortlichen als einen Weg in drei Hauptstufen, sowie einer vorhergehenden Vorbereitungsphase. Vorbereitungsphase:
Anfang
1998 erfolgte die Entscheidung über die Teilnehmerländer,
und im Verlauf des Jahres 1998 wurden die Rechtsvorschriften
erlassen, sowie die Entscheidung über das geldpolitische
Instrumentarium der Europäischen Zentralbank gefällt. Am
1.1.1999 wurde dann der Euro, wie geplant als
Buchgeld-Verrechungseinheit unter großem Jubel von
Politikern und Presse begründet. Der Euro wurde dabei als
Nachfolger des ECU als rein fiktive Rechnungseinheit definiert. Im
Prinzip wurde nur der gescheiterte "ECU" in den "Euro"
umbenannt. Im Unterschied zum ECU wurde allerdings die
Währungssouveränität an die Europäische
Zentralbank (EZB) abgegeben. Das heißt, daß die
Deutsche Bundesbank nun nicht mehr befugt ist, eine eigene
Geldpolitik zu verfolgen. Die Einführungsphase - Lug und Trug Die Einführungsphase des Euros war eine Zeit voller Widersprüche und Täuschung der Öffentlichkeit, in der kritische Stimmen kaum vorhanden waren oder nicht zu Wort gekommen sind. Die Medien waren sich einig, so werteten doch die meisten Meldungen den Euro als einen Segensbringer für Europa. Daß etwas mit diesem Euro-Projekt nicht ganz stimmen konnte, wurde den kritischen Beobachtern klar, als weniger mit Argumenten, sondern vielmehr mit Emotionen begründet wurde. So wurden beispielsweise großangelegte Werbekampagnen mit dem Fussball-Bundestrainer gestartet, mit der nichtssagenden Überschrift: "Der Euro ist ein Steilpaß in das nächste Jahrhundert" und "Europa ist Zukunft". Ob ein
Fusballtrainer überhaupt kompetent sein kann, eine solch
entscheidende Frage der Währung zu beurteilen, wurde nicht
gefragt. Vielmehr wurde mit dieser Werbung versucht, den
fusballbegeisterten Teil der Bevölkerung emotional
anzusprechen und entsprechend zu manipulieren. Genauso wurde in
den Medien fast nie über die eigentlichen Probleme der
Einheitswährung berichtet. Stattdessen war es für die
Meinungsbildner wichtiger, die Bevölkerung über
unwichtige Fragen zu informieren, wie was aus einer Münzsammlung
werde, oder was wohl ein Pfund Kaffee kosten werde, wenn der Euro
da sei. Die Presse legte auch großen Wert auf die Frage, was
mit den alten Geldscheinen passieren solle, ob verbrennen, oder
kompostieren besser sei. Teilweise kamen statt richtiger
Information auch kuriose Meldungen, wie die Befürchtung der
EU-Kommission, daß bei der Einführung von Euro-Bargeld
Anfang 2002 die Banken-Bauten durch das Gewicht alter und neuer
Münzen Schäden nehmen könnten. Die Schäden
durch den Euro werden allerdings, wie wir noch sehen werden, weit
größer sein, als die Befürchtung, ein paar
Bankhäuser könnten Risse bekommen. ... Falsche Expertenratschläge führen zum Zusammenbruch Die
Experten sind sich uneinig über die zu ergreifenden Maßnahmen
in den betroffenen Ländern: Mit festen Wechselkursen zur Weltkrise? Die fraglichste Maßnahme wäre die Schaffung eines Weltwährungssystems mit festen Wechselkursen zwischen den wichtigsten Währungen, wie es der Ex-Bundesfinanzminister Lafontaine und sein japanischer Kollege Miyazawa vorschlugen. Daß neben der Politik auch die Wirtschaftswissenschaft nichts gelernt hat, wurde deutlich, als der Nobelpreisträger Robert Mundell ebenfalls eine Aneinanderkopplung der Kurse von Dollar, Euro und Yen forderte. Dabei sollte der Euro durch eine Anbindung an den Dollar stabilisiert werden. Das Ergebnis sollte "eine Art Weltwährung" sein. Gerade festgelegte Wechselkurse haben erst zu den Krisen beigetragen. Mit solch einem Weltwährungssystem wäre eine Weltwährungskrise nur noch eine Frage der Zeit. Wie die Deutsche Bank Research erklärte, entspricht der Weltdevisenhandel mit über 1500 Mrd. $ fast den gesamten Währungsreserven aller Notenbanken zusammen. Damit wären die Durchführbarkeit und Glaubwürdigkeit solcher "Stabilisierungsmaßnahmen" äußerst begrenzt. Ebenfalls wird auf die Gefahr spekulativer Attacken auf festgelegte Wechselkurse hingewiesen. Die größte Bedrohung stellt der Verlust einer unabhängigen Währungspolitik für die beteiligten Länder dar. Bei auseinanderlaufender konjunktureller Entwicklung wäre die Stabilisierung von Wechselkurs und Preisniveau unmöglich. Mit Recht warnte auch das Zentralbanksmitglied Franz-Christoph Zeitler vor einer solchen Maßnahme. Die Finanzmärkte würden dann versuchen, die festen Wechselkurse zu testen, was viel Geld koste. Er betonte, daß feste Wechselkurse nach einem erheblichen Aufwand an Währungsreserven letztlich doch freigegeben oder angepaßt werden müßten und damit die Wechselkursvereinbarungen meist auf eine "Prämie an die Spekulation" hinauslaufen würde. Weiter wies er darauf hin, daß die Handlungsfähigkeit einer stabilitätsorientierten Geldpolitik durch solche Vereinbarungen eingeschränkt, wenn nicht gar ausgehebelt werden würden. Leider zog er aus diesen Erkentnissen nicht den logischen Schluß, daß dann auch der Euro mit seinen festen Kursen und erst Recht die volle Einheitswährung ein Ding der Unmöglichkeit ist. ...
Für Ihr Vermögen stellt der Euro ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar. Die Gefahr besteht in der unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklung der Staaten in der Eurozone. Besonders in einem krisenhaften Umfeld gerät die Euro-Region als ganze in Gefahr. Schon bevor der Euro überhaupt etabliert wurde gegen europäische Währungen wie die Lira, die Peseta und die Finnmark beispielsweise nach Beginn der Rußlandkrise spekuliert. Die Notenbanken mußten mit Hilfe von befreundeten Geschäftsbanken intervenieren. Was früher über Wechselkurse jedoch ausgeglichen werden konnte, das ist nun durch die Einheitswährung nicht mehr möglich, weswegen die schon vorhandenen Spannungen noch größer werden. Viele Bürger sind sich dabei gar nicht bewußt, daß durch diese ökonomischen Fehlentwicklungen das eigene Vermögen in Gefahr kommt. So
erklärte die EZB, daß der Euro die Banken empfindlicher
gegen Schocks durch andere Länder mache. Besonders das
riesige Volumen von ungesicherten Finanzkontrakten der Banken
untereinander, von 400 Mrd. Euro, stelle ein großes Risiko
dar. Hinzu komme, daß immer größere Banken immer
höhere Summen umschlagen. Durch den Euro ist die Sicherheit
ihres Ersparten damit, entgegen den Versprechen der
Eurobefürworter, kleiner geworden als vorher. Der Ausfall
einer Großbank könnte dann schon eine Bankenpleitewelle
hervorrufen, in der Sie Ihr Geld verlieren.
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