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Ein kleiner Überblick worum es hier eigentlich geht: Auf dieser Seite finden Sie eine kurze Zusammenfassung, über die Bedrohungen durch unser Finanzsystem. Unter den links können Sie jederzeit Ihre Erkenntnis durch Artikel vertiefen. Zusätzlich erklärt Ihnen das "Kurzseminar" noch das wesentliche. In den vorgestellten Hintergrund-Büchern erfahren Sie dann alle Details. Hier die Prognosen von G. Hannich vom 2.11.2003 im Radiointerview von SR2 Unser Geldsystem - Ein System mit Verfalldatum Zuerst
eine Frage: Was hat eine Atombombenexplosion mit unserem
Geldsystem zu tun? Im
folgenden Text sehen Sie, daß unser Finanzsystem auf genau
auch einem solchen explodierenden, zerstörerischen
Mechanismus beruht:
Ein Bankrottsystem Der Großteil des Geldes, welches heute existiert, ist verzinst angelegt. Das bedeutet, daß die Geldvermögen jedes Jahr um den Zinssatz wachsen. Dabei werden die gewonnenen Zinsen wieder angelegt und im nächsten Jahr wieder verzinst. Das fatale bei einer solchen Zinseszinsentwicklung ist, daß der Zuwachs immer schneller vor sich geht, letztlich explodiert. Beispiel Josefspfennig:Hätte beispielsweise jemand im Jahre 0 nur einen halben Euro-Cent zu 5% Zins angelegt, so wäre daraus durch Zinseszins, im Jahre 1466 der Wert einer Erdkugel aus Gold und heute bereits über 200 Milliarden Erdkugeln aus Gold geworden. (Josefspfennig)
Eine ähnliche Rechnung brachte der Investmentexperte Marc Faber, als er betonte, daß noch keine einzige Geldanlage je langfristig funktioniert hätte. Er nahm an, daß ein Dollar im Jahre 1000 zu 5% Zins angelegt worden wäre und kam zum Ergebnis, daß allein die Zinsgewinne dieses Vermögens heute das gesamte Bruttosozialprodukt der Welt um das vier Millionen fache übertreffen würde! Die gleiche Rechnung stellte Faber später zur erwarteten Zunahme des Dow-Jones Aktienindex um 18% pro Jahr an, welcher durch dieses Wachstum schon nach kurzer Zeit astronomische Werte erreichen würde. An diesen Beispielen wird deutlich, daß das Zinssystem immer nur wenige Jahrzehnte funktionieren kann, bis es von neuem zusammenbricht. Da das Zinssystem nur begrenzte Zeit funktioniert, stellt es ein System mit Verfalldatum dar. Sie investieren heute in ein Schneeballsystem Während jeder bei Zinsversprechen von 100% im Jahr an ein Schneeballsystemdenkt, also einem System, welches nur durch neue Anleger überhaupt die versprochene Rendite bezahlen kann, wird kaum jemand bei einem Zins von 5% mißtrauisch. Dabei explodiert jedes auf Zins aufgebaute System, wie obige Rechnungen verdeutlichen. Nur läuft das 100 Prozent System zwanzig mal schneller als das 5 Prozent System. Während das 100 Prozent Schneeballsystem innerhalb weniger Jahre zusammenbricht, dauert es bei unserem Zinssystem mehrere Jahrzehnte. Weil der Zerfall nur alle 2 Generationen (siehe unsere Geschichte) stattfindet, erkennen nur die wenigsten die Zusammenhänge. Die meisten verlieren schon heute ständig Geld Wenn Sie an Ihr Vermögen denken, hört sich der Zinseszinseffekt noch sehr angenehm an, Sie gewinnen Geld, ohne dafür Leistung erbringen zu müssen, man läßt sein Geld arbeiten. Was häufig vergessen wird ist die andere Seite, die Verschuldung: Jede Mark, welche jemand als Zinsgewinn verbuchen kann, muß ein anderer als Verschuldung registrieren. Dabei wachsen die Vermögen und die Schulden jeweils um den gleichen Betrag. Wenn jemand viel Geld besitzt, hat er hohe Zinsgewinne und kann entsprechend mehr Geld anlegen, womit sein Zinsertrag im nächsten Jahr noch größer ausfällt. Auf der anderen Seite steigt die Verschuldung der breiten Bevölkerung, welche für die Zinslasten von Staat, Wirtschaft und privaten Krediten aufkommen muß. Es entsteht ein Umverteilungseffekt von der Bevölkerung zu wenigen Superreichen. Wenn Sie nicht gerade Multimillionär oder Milliardär sind, haben Sie durch das Zinssystem erhebliche finanzielle Nachteile zu erleiden. So müssen Sie zur Zeit im Jahr fast 18.000 Euro nur für die Verzinsung des Kapitals abtreten. Nur wenn Sie höhere Zinseinnahmen als 18.000 Euro im Jahr haben, gewinnen Sie beim heutigen System überhaupt. Sogar als Spitzenverdiener haben Sie durch unser System nur Nachteile, vor allem wenn Sie Ihr Vermögen im Zusammenbruch verlieren. Auch Ihr laufendes Einkommen wird zunehmend durch die Zinslasten reduziert. Man kann bei diesem System sogar von einem richtigen Enteignungsprogramm sprechen, bei dem Sie am Ende unter Umständen völlig mittellos dastehen werden.
Obenstehende
Grafik zeigt die Entwicklung der Gesamtgeldvermögen und
gesamten Schuldenlast in Deutschland. Deutlich ist die immer
schnellere Entwicklung nach dem Zinseszinsmechanismus zu erkennen.
Dieses Wachstum der Vermögen und Schulden vollzieht sich
unabhängig von der realen Wirtschaftsleistung. Auch die
Inflation ändert nichts am Verlauf, da der Inflationssatz
jeweils auf den Zins aufgeschlagen wird und damit den Gläubiger
vor Wertverlusten schützt. Die Inflation bedroht damit sogar
den Schuldner, welcher den Kredit nicht mehr bedienen kann. Ein gewaltiger Crash droht und gefährdet Ihr Vermögen Die Welt befindet sich mit diesem System in einem Teufelskreislauf aus Börsenkrach, Krieg und Zusammenbruch, der solange andauern wird, wie man nicht aus der Geschichte lernt und den Ursachen nachgeht. In der Endphase eines Zinssystems explodiert im allgemeinen immer der spekulative Sektor - die Aktienkurse steigen scheinbar unaufhörlich. Die Ursache liegt in der rückgängigen realen Rendite aus der Wirtschaft, welche das Kapital in riskante Börseninvestments drängt - die Folge ist ein Börsencrash, der umittelbar zu einer Deflation und Depression führt. Auch Ihr Vermögen ist in diesem Verlauf zunehmend vom Verlust bedroht. So erzwingt das System ein immer schnelleres Wachstum der Börsenwerte, um dann beim Zusammenbruch beispielsweise Ihre Aktien zu entwerten. Jedoch ist auch Ihr weiteres Vermögen in Gefahr im Crash verloren zugehen. Besonders wenn Sie verschuldet sind, geraten Sie in der Krise schnell in eine ausweglose Situation. Der Euro - das Ende von Europa? In diesem Szenario spielt die Einführung des Euros eine verhängnisvolle Rolle: Durch Beseitigen von Wechselkurspuffern, bauen sich Spannungen zwischen den unterschiedlichen Nationen auf, welche sich in einer gewaltigen Währungskrise entladen werden. Mit dem Euro hat, wie auch die EZB schon unterschwellig zugeben mußte, die Instabilität des Finanzsystems erheblich zugenommen. Der Euro ist damit ein fataler Fehler. Lösungen werden vertuscht und verschwiegen Heute
werden alle Beiträge, welche auf die Ursache der Mißstände
eingehen vertuscht (Beispiel: Artikel
Das Ende der Gerechtigkeit). Dabei gibt es fertige
Maßnahmen für
überschuldete Länder wie Argentinien oder Rußland,
welche diese sofort aus der Schuldenfalle befreien und zu einer
Wirtschaftsblüte führen würden. Kaum bekannt ist,
daß bereits seit 100 Jahren diese Zusammenhänge bekannt
sind und nach wie vor von Expertenseite ignoriert werden. Der
schweizer Wirtschaftsprofessor Ruhland und der deutsche
Geldreformer Silvio Gesell warnten bereits zur damaligen Zeit vor
den katastrophalen Auswirkungen des Zinssystems. Genauso wenig
wird beachtet, daß es in unserer Geschichte bereits längere
Perioden eines zinsfreien Systems gab, in denen die heutigen
Probleme unbekannt waren. Mit diesem explosiven Zinssystem stehen uns mit Sicherheit turbulente Zeiten bevor. In immer schnelleren Zeitabständen werden sich die Ereignisse überschlagen, werden die Verantwortlichen die Kontrolle verlieren. Was uns vor allem droht ist eine Deflation, verbunden mit einem kriegerischen Zeitalter. Dabei könnte die Welt auch nach einem Crash durch eine stabile Währung zu einer dauerhaft friedlichen und gerechten Gesellschaft führen. Nur wer diese Hintergründe kennt und versteht, kann sich selbst vor Schaden bewahren und zu einer besseren Ordnung beitragen. Mehr Details zum Finanzsystem und Geldanlage unter: "Kurzseminar" Weiterführende Artikel unter: Artikel Hintergrund-Bücher zum Thema: Bücher |